| Die Stadtnomaden bleiben unbehelligt |
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Quelle: 20 Minuten / SDA Eine alternative Wohngruppe, die seit rund einem Monat in einem Wald im Westen der Stadt Bern haust, bleibt vorerst geduldet.Dieser hat seinen Räumungsauftrag an die Polizei
sistiert und prüft eine Zwischennutzung. Dies erklärte Gemeinderätin Barbara
Hayoz am Donnerstagabend im Stadtparlament auf eine Kleine Anfrage von Erich
Hess (SVP). Der grösste Teil des besetzten Geländes im Erholungsgebiet bei
Brünnen gehört dem Kanton. Die Stadt hat ihren Terrain-Anteil polizeilich räumen
lassen. Laut Hayoz haben die Stadtnomaden für den Aufenthalt auf dem Gelände
keine Bewilligung. Der Bau von Wagensiedlungen sei dort verboten. Falls der
Kanton Bern mit den Besetzern jedoch eine Zwischennutzung aushandle und sich die
Leute gesetzeskonform verhielten, habe der Gemeinderat keinen
Handlungsspielraum, sie wegzuweisen. Hess hatte die Besetzung des Naherholungs-
und Naturschutzgebiets durch «Linksautonome» kritisiert und sich darüber
geärgert, dass dabei einfach alle zuschauten. Die Wohngruppe verursache
regelmässig Nachtlärm, die Zahl der Reklamationen aus der Umgebung nehme zu.
Diese Unannehmlichkeiten würden ausgerechnet noch Anwohner treffen, welche durch
die Grossbaustelle Westside ohnehin schon genügend mit Immissionen eingedeckt
seien, so Hess.
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